Spielwiese

Clevere Kommunikation ist unser Steckenpferd – aber für uns gibt es ein Leben nach Feierabend.
Was dann unsere Neugierde weckt oder uns inspiriert? Hier finden Sie unsere ganz persönlichen Empfehlungen.

Gretchens Zuckerbude

Genuss-Tipp von Solveig Hansen

Gretchens Zuckerbude

Karoviertel

Solveig Hansen meint : für Zuckerschnuten ein absolutes Muss!

Gretchens Villa in der Marktstraße ist bereits seit fünf Jahren eine Hamburger Café-Perle: Seit kurzem bieten Inhaberin Stefanie Herbst und ihr Team auch hausgemachte Kekse, Kuchen, Törtchen und Torten aus der eigenen Pâtisserie – Gretchens Zuckerbude – an. Von Konditormeister Axel Klaproth hergestellt, können die Leckereien gleich vor Ort im kleinen Café oder zuhause verspeist werden – die Zuckerbude hat nämlich auch einen Außer-Haus-Verkauf. Und ein Catering. Unbedingt kosten!

Marktstraße 142
20357 Hamburg
Telefon: (040) 76 97 24 34

www.gretchens-villa.de

Tipp von Solveig Hansen
Kino unter dem Sternenhimmel

Freiluftkino im Schanzenpark

Kino-Tipp von Solveig Hansen

Kino unter dem Sternenhimmel

im Schanzenpark

Solveig Hansen meint : Eine ganz besondere Atmosphäre!

Wenn wir in Hamburg schon mal heiße Sommertage haben, dann geht man doch nicht ins Kino!? Doch. Im Schanzenpark hinter dem Mövenpick-Hotel lässt es sich im Sommer vorzüglich aktuelle Filme schauen: Auf der Sommerdecke, mit mitgebrachten (oder vor Ort gekauften) Snacks und nichts als dem Sternenhimmel über dem Kopf. Jeden Tag ein anderer Streifen – welchen es heute gibt, steht unten im Programm. Noch bis 30. August! Und dann erst wieder im nächsten Jahr und Sommer…

Einlass: 19:30 Uhr zum Picknick auf der Wiese, Filmstart ab Sonnenuntergang: ca. 21:30 Uhr (10 min. Pause), Eintritt: 8 Euro

www.schanzenkino.de/kino/programm/city197/?reihe=1223

Tipp von Solveig Hansen
Food Truck Market

Food Truck Market

Genuss-Tipp von Solveig Hansen

Food Truck Market

in der Schanze

Solveig Hansen meint : mmmhhhh!

Sie sind jetzt immer öfter im Stadtbild zu sehen – Food Trucks erobern die Hamburger Straßen und Märkte. Das Prinzip ist einfach und doch genial: Leckeres Essen, frisch zubereitet, direkt auf die Hand. Der Food Truck Market vereint seit April die mobilen Restaurants in der Schanze. Auf dem Delta Fleisch Gelände, Lagerstraße 11, werden Besuchern – in Anzug oder Bauarbeiterkluft – Einblicke in die Verarbeitung von hochwertigen und nachhaltig angebauten Lebensmitteln der lokalen Food Truck Community gewährt. Alle Geschmäcker werden mit kulinarischen Leckereien angesprochen: Burger, aufwendig belegte Baguettes, polnische Leckereien, Gehacktes und viel, viel mehr. Vorbei gucken lohnt sich!

Jeden Sonntag von 11 - 16 Uhr!

www.food-trucks-hamburg.de

Tipp von Solveig Hansen
Leseglück

Punktum Bücher

Buch-Tipp von Anja Jung

Leseglück

auf dem Sofa, im Bett, in der Bahn

Anja Jung meint - etwas ganz Besonderes!

Der neue kleine Verlag Punktum fällt durch seine wundervoll gestalteten Bücher auf. Die ersten fünf Titel sind erschienen und könnten inhaltlich nicht unterschiedlicher sein. Eine wunderbare Entdeckung im Bücherdschungel.

www.punktum-buecher.de

Tipp von Anja Jung
Still Alice – Mein Leben ohne gestern

Still Alice -Mein Leben ohne gestern

Kino-Tipp von Solveig Hansen

Still Alice – Mein Leben ohne gestern

im Kino

Solveig Hansen meint Unbedingt anschauen!

Der Film von Regisseur Richard Glatzer ist ein Drama um die 50-jährige Linguistik-Professorin Alice Howland, die an einer frühen Form von Alzheimer erkrankt. Bis dato führt sie ein normales Leben, eine glückliche Ehe, hat drei erwachsene Kinder und liebt ihren Job – doch dann verliert sie in einer Vorlesung den Faden, verirrt sich beim Joggen und stellt sich der Freundin ihres Sohnes gleich zwei Mal vor. Die ärztliche Diagnose ist ein Schock, auch die Tatsache, dass sie das Gen an alle Kinder weitervererbt hat.

Sie stemmt sich mit aller Macht gegen das Vergessen, dokumentiert ihren langsamen Abschied von der eigenen Identität in Videotagebüchern und gibt Anweisungen, was zu tun ist, wenn sie die Krankheit nicht mehr ertragen kann.
Still Alice ist ein leiser Film, der überzeugt, weil er falsche Sentimentalität und anrührende Szenen auf ein Minimum reduziert. Natürlich geht es um Krankheit, Trauer und Verlust, aber nicht nur. Es geht auch darum, wie Familie und Umwelt mit der komplizierten Situation umgehen, Verständnis oder Unverständnis zeigen. Die Hauptdarstellerin Julianne Moore hat für ihre Rolle als Alice den Oscar und den Golden Globe gewonnen.

www.stillalice.de

Tipp von Solveig Hansen
Wir sind die Neuen

Kino-Tipp von Lena Lugert

Wir sind die Neuen

Lena Lugert meint Ein Hoch auf das WG-Leben

Anne (Gisela Schneeberger), Johannes (Michael Wittenborn) und Eddi (Heiner Lauterbach) ziehen wieder zusammen. Aus Geldmangel und Einsamkeit reaktivieren die heute 60-Jährigen, was vor 40 Jahren als Studenten-WG begann. Weingelage in der Küche, WG-Chaos, Sinnfragen: Geändert hat sich eigentlich nicht viel. Wäre da nicht die nachfolgende Generation, wohnhaft ein Stockwerk tiefer, verkörpert durch Katharina, Barbara und Thorsten. Mit ihrem von Ehrgeiz besessenen, frühadoleszenten Spießbürgertum sorgen sie für Ärger unter den Altachtundsechzigern.
Den Generationenkonflikt einmal andersherum zeigt Regisseur Ralf Westhoff in dieser unterhaltsamen, klassischen deutschen Komödie. Wenn nichts mehr geht, gibt es ja noch immer Wohngemeinschaften ...

www.wirsinddieneuen.x-verleih.de/

Tipp von Lena Lugert
Picknick am Deich

Kollmaraner Deichschaf

Sommer-Tipp von Ines Bäcker

Picknick am Deich

Hetlinger Schanze, Kollmar oder Bielenberg

Ines Bäcker meint Ab an die Elbe!

Endlich Sommer! Für mich die schönste Zeit, den Feierabend draußen zu verbringen: Am Elbdeich rolle ich die karierte Decke aus, wir genießen die in der Mittagspause erworbenen Köstlichkeiten und gucken dicken Pötten hinterher. Was die wohl geladen haben?
Neben „schlappohrigen Hunden“ entdecke ich „fliegende Schweine“ am Himmel und stelle immer wieder fest, dass Deichschafe eine wunderbare Gelassenheit an den Tag legen können. Wann haben Sie das letzte Mal gepicknickt?

Tipp von Ines Bäcker
Hallo Frau Nachbar

Lauschige Atmosphäre

Kultur-Tipp von Anja Jung

Hallo Frau Nachbar

Schanzenhöfe

Anja Jung meint Design & Foodmarkt

Bei diesem kleinen aber sehr feinen Markt (drinnen und draußen) findet man tolle Aussteller mit Designstücken, Livemusik, Grillmeister verführen mit Grillgut, Kinderschminken verwandelt Zwerge in Schmetterlinge oder Monster… um die Ecke bei Elbgold gibts den besten Kaffee und Kuchen der Stadt – mit anderen Worten: Schöner kann ein Sonntag kaum sein! Kommende Termine: 6. Juli, 3. August, 7. September

http://hallofraunachbar.blogspot.de

Tipp von Anja Jung
Camp Auszeit

Sommer-Tipp von Lena Lugert

Camp Auszeit

Neustrelitz

Lena Lugert meint Ein Festival der schönsten Art

Mecklenburger Seenplatte. Seit wir vor einer halben Stunde mit unserem alten, roten Volvo-Kombi die Autobahn verlassen haben, tuckern wir querfeldein, rechts und links klatschen wellige Klatschmohn- und Kornblumenfelder ab mit engen Alleen, Flüssen und Seen. Nach weiteren 30 Minuten erreichen wir unser Zuhause für die kommenden drei Tage: ein 20m² großes Zeltdorf, ein Bus, ein Grill, strahlender Sonnenschein, Live-Musik von abends bis nachts. Das immergut-Festival in Neustrelitz gehört zu den gemütlichen seiner Art. Tagsüber tingelt man durch Wald und Wiesen zum See, irgendjemand zuppelt an der Gitarre, abends rockt man mit Bands wie Bonaparte und FM Belfast. Das ist Camp Auszeit!

www.immergutrocken.de/

Tipp von Lena Lugert
Im Witwenball wird nicht mehr getanzt!

Genuss-Tipp von Anja Jung

Im Witwenball wird nicht mehr getanzt!

Anja Jung meint Die Weidenallee wird zur Genussmeile

Das Restaurant "Witwenball" auf der Weidenalle in Eimsbüttel hieß in den 20er bis in die 80er Jahre "Elfriedes Witweball", es war ein legendäres Tanzlokal mit Live-Musik. Heute wird dort feiner Wein und leckeres Essen serviert. Kleines und Feines zum Alkohol, wie Gourèges oder kleine Käseplatten, bringen beschwingt in den Feierabend. Daran und an der Auferstehung ihres Lokalnamens hätte sicher auch Elfriede ihre Freude.

www.witwenball.com

Tipp von Anja Jung
Graeme Simsion: Das Rosie-Projekt

Buch-Tipp von Lena Lugert

Graeme Simsion: Das Rosie-Projekt

erschienen bei Fischer Krüger

Lena Lugert meint Unterhaltsame Lektüre für die ersten Stunden im Liegestuhl

Don Tillmann verfolgt ein Projekt: Heiraten. Frauen kennenlernen ist für ihn allerdings eine riesige Herausforderung. Don ist ein brillanter Genetiker – und eine gesellschaftliche Katastrophe. Gefühle sind ihm unbekannt und unheimlich. Dates betrachtet er in seinem minutiös durchgetakteten Alltag als Zeitverschwendung. Als Wissenschaftler sieht Don nur eine Lösung: Er entwirft einen sechzehnseitigen Fragebogen, mit dem er nicht geeignete Ehefrauen noch vor dem ersten Kennenlernen aussortieren kann. Vegetarierin? Raucherin? Gefärbte Haare? Mangel an Pünktlichkeit? Nur einige Ausschlusskriterien auf der Suche nach der perfekten Frau. Aber dann platzt Rosie in sein Büro. Rosie, die eigentlich keinen Don, sondern ihren leiblichen Vater sucht. Rosie, die kein Fleisch und Fisch nur aus biologischer Aufzucht isst. Die zu spät kommt, in einer Bar arbeitet und deren Haare ein unnatürliches Rot haben ...

Don Tillmann ist trotz seiner sozialen Inkompetenz kein Antiheld. Im Gegenteil: Seine rationale Sicht auf die Welt der Gefühle ist anrührend und komisch. Und der Erstlingsroman des australischen IT-Beraters Graeme Simsion ist so kurzweilig geschrieben, dass er sich ganz wunderbar als Sonne-und-Balkon-Entspannungsbuch eignet.

www.fischerverlage.de/buch/das_rosie-projekt/9783810519511

Tipp von Lena Lugert
Stolpersteine

Geschichts-Tipp von Peter Wuttke

Stolpersteine

Peter Wuttke meint Gehen, denken, gedenken

Sie sind knapp 100x100 Millimeter groß. Auf ihrer Oberseite findet sich eine individuell beschriftete Messingplatte. Sie sollen den Trott unterbrechen. Der Fußgänger soll nicht fallen, aber innehalten und lesen.

Die Rede ist von Stolpersteinen. Sie sind in vielen Städten verlegt und erinnern an NS-Opfer, auch in Hamburg. Einer findet sich bei uns direkt vor dem Eingang. Er erinnert an Wilhelm Springer, 1894 geboren, am 8. November 1934 verhaftet und im selben Jahr, am 27. November, im KZ Fuhlsbüttel ermordet.

Erinnern heißt, sich etwas bewusst machen. Die goldfarbenen Quader bringen Vergessenes, Verdrängtes in die Öffentlichkeit. Ich bleibe stets stehen, beuge mich und sehe mir an, wem gedacht wird. Sie auch?

Tipp von Peter Wuttke
Planetarium Hamburg

Planetarium Hamburg, © Raimond Spekking via Wikimedia Commons

Kultur-Tipp von Ines Bäcker

Planetarium Hamburg

Ines Bäcker meint alles Schnuppe?

Wann können wir die Leoniden beobachten? Ist 2014 ein Kometenjahr? Und was bedeutet eigentlich Neumond? Dann und wann gehe ich auf interstellare Reise ins Planetarium - Schwarze Löcher werden dort transparent gemacht und bunte Polarlichter bekommen einen wissenschaftlichen Anstrich. Die Leoniden sehen wir übrigens Mitte November wieder, dann erreicht der Meteorstrom sein Aktivitätsmaximum und wir können jeder Sternschnuppe flugs einen Wunsch mit auf die Reise geben.

www.planetarium-hamburg.de/

Tipp von Ines Bäcker
Gustav Peter Wöhler Band

(c) Gustav Peter Wöhler Band

Musik-Tipp von Ines Bäcker

Gustav Peter Wöhler Band

Ines Bäcker meint holt mich vom Stuhl

Klein, dick, sexy – so beschreibt Gustav Peter Wöhler sich selbst. Und wenn der Schauspieler und Frontmann der Cover-Band, die seinen Namen trägt, über die Bühne rockt, rocke ich mit. Mit seiner Extrovertiertheit und seiner unglaublichen Begeisterung für die Lieder, die er singt (von den Beatles bis zum „Boss“), heizt er seinem Publikum ordentlich ein. Kai Fischer (Piano), Olaf Casimir (Bass) und Mirko Michalzik (Gitarre) tragen ein Übriges zu einem kurzweiligen, unterhaltsamen Abend bei. Ungeduldig und voll Vorfreude erwarte ich ihr Konzert am 1. Februar, um nach höchstens 3 Minuten wieder von meinem Stuhl aufzuspringen.

www.gustavpeterwoehler.de/

Tipp von Ines Bäcker
Bravebird

Blog-Tipp von Mareike Schröder

Bravebird

Mareike Schröder meint Reiseblog mit Suchtfaktor

An einem grauen Samstagmorgen stoße ich in den Weiten des Web urplötzlich auf einen funkelnden Schatz: "Bravebird", ein Reiseblog der Weltenbummlerin Ute aus Köln. Und Ute ist wahrhaftig mutig: Seit Jahren bereist sie die Länder dieser Erde - allein. Den Daheimgebliebenen schenkt sie in ihrem Blog eine flüchtige Ahnung vom Leben einer Globetrotterin: ein begeisterter Bericht über das paradiesische Hawaii, farbenprächtige Bilder aus Tibet oder eine Video-Liebeserklärung an Jordanien. Die hauptberuflich Reisende teilt ihr Wissen mit allen Fernwehgeplagten. Von sicheren Planungshinweisen für Anfänger bis zu Ausflügen für furchtlose Abenteurer reichen ihre Tipps - und machen Mut, auch mal allein auf die Walz zu gehen.
Mich hat Utes Blog bereits infiziert - seit Tagen träume ich von einer Reise in die Regenbogennation ...

www.bravebird.de/

Tipp von Mareike Schröder
Marktzeit

Kultur-Tipp von Anja Jung

Marktzeit

Fabrik Altona

Anja Jung meint Food & Design

Jeden Samstag findet in der Fabrik in Altona die "Marktzeit" statt.
Ein toller Mix aus kulinarisch Besonderem, Design-Highlights und einem live Act.
Das ganze für 0 Euro Eintritt in einer besonders schönen Atmosphäre.
Das ist wirklich der beste Start ins Wochenende!

www.marktinderfabrik.de

Tipp von Anja Jung
Frances Ha

Kino-Tipp von Lena Lugert

Frances Ha

auf DVD und Blu-Ray

Lena Lugert meint Junge Frau, zauberhaft orientierungslos, in großer Stadt

Frances Ha (Greta Gerwik) tanzt stolpernd durch New York. Sie dreht Pirouetten auf Zebrastreifen, sprintet nachts panisch zum nächsten Geldautomaten und hüpft ihren grazilen Mitstudentinnen in der Dance Academy irgendwie immer eine Figur hinterher. Dafür liebt man sie, die End-Zwanzigerin ohne festen Job, Wohnung, Beziehung, stattdessen ausgestattet mit reichlich Charme und Lebenskünsten. Und plötzlich ist man mitten drin im schwarz-weißen Generationenportrait von Regisseur Noah Baumbach: Wenn Frances versucht, an der fernen Tanzkarriere und der idealen Wohngemeinschaft festzuhalten, wenn sie dem Lebensentwurf mit Partner und Hauskatze eine Absage erteilt oder überstürzt nach Paris reist. Irgendwann erkennt Frances, dass die Zeit nicht stehen bleibt, während sie auf der Feuertreppe ihres Brooklyner Apartments sitzt und raucht. Ihre Mitbewohnerin und beste Freundin verlobt sich und zieht ins schnieke Tribeca, die Dance Academy geht ohne sie auf Tournee. Und Frances? Stolpert und tanzt weiter durch die große Stadt - und zwar ganz bezaubernd.

www.francesha.de

Tipp von Lena Lugert
Eisvergnügen

Winter-Tipp von Ines Bäcker

Eisvergnügen

Elmshorn, Holstenplatz

22.11. bis 05.01.2014
Ines Bäcker meint ein Hauch von New York

Vorweihnachtliches Schlittschuhlaufen hat nicht nur vor dem Rockefeller Center Tradition – auch in Elmshorn werden die Stiefel geschnürt. Auf der 350 qm großen Open-Air-Eisfläche am Holstenplatz drehen Groß und Klein ihre Runden.
Schlittschuhkurse werden ebenso angeboten wie Eisstockschießen oder ein Eishockey-Schnupperkurs für Kinder mit den Hamburg Freezers. Samstags läuft es sich bei Live-Musik gleich noch mal so beschwingt, und zum Aufwärmen gibt es heiße Schokolade, Kinderpunsch oder Glühwein.
So, ich muss los – Pirouetten üben ;-)

www.stadtmarketing-elmshorn.de/stadtwerke-eisvergnuegen-2013.html

Tipp von Ines Bäcker
Matthias Politycki: Jenseitsnovelle

Buch-Tipp von Lena Lugert

Matthias Politycki: Jenseitsnovelle

erschienen bei Hoffman&Campe

Lena Lugert meint Novelle mit Sogwirkung

Nach dem Tod geht es mit dem Sterben erst so richtig los. Das zumindest ist Doros Vorstellung vom Jenseits: Ein Bergsee, in den jeder Mensch irgendwann hinein muss. Wo die Seele gereinigt und aus dem niemand entkommen wird. Schepp hingegen, Doros Ehemann, hält es mit Konfuzius: Was man nicht weiß, darüber sollte man gar nicht lang nachdenken.
Was Schepp aber weiß, als er eines Morgens das Arbeitszimmer seiner Frau betritt: Doro ist tot. Subtil und doch unverkennbar sind die ersten Anzeichen vergangenen Lebens im sonnendurchfluteten Raum: eine Fliege, ein leicht süßlicher Geruch wie der verwelkter Blumen, blau-violette Flecken auf ihrem Arm. Und dann sein Manuskript mit ihren handschriftlichen Notizen, zusehends unleserlicher, doch ein Satz springt ihm in´s Auge: "Fahr zur Hölle, Schepp."

Eine Geschichte über die Liebe - und darüber, wie der Tod all ihre Gewissheiten zunichte machen kann. So verdichtet, dass sie fast sinnlich wahrnehmbar wird und begleitet von einem Trailer, der ein Kunstwerk für sich ist.

www.matthias-politycki.de/Jenseitsnovelle~593

Tipp von Lena Lugert
Lenbachhaus

Kultur-Tipp von Anja Jung

Lenbachhaus

München

Anja Jung meint gelungene Neueröffnung.

Nach vier Jahren Schließzeit öffnet das Lenbachhhaus seine Türen wieder für Kunstliebhaber. Hauptanziehungspunkt bleiben die Gemälde der Künstlergruppe "Blaue Reiter". Aber zusammen mit all den anderen Exponaten, dem Neuanbau, dem Restaurant "Ella", dem großartigen Museumsladen ist das Lenbachhaus eine Münchenreise wert. Für mich eine Augenfreude: die Schriftskulptur über dem Eingang von Thomas Demand.

www.lenbachhaus.de

Tipp von Anja Jung
So weit die Füße tragen

Kino-Tipp von Mareike Schröder

So weit die Füße tragen

Mareike Schröder meint Hallervorden in Höchstform

Nonsense war gestern. In diesem Herbst brilliert Dieter Hallervorden mit famoser Schauspielleistung: In „Sein letztes Rennen“ will er es als Paul Averhoff, ehemaliger Marathonweltmeister von 1956, noch einmal wissen. Das klischeehaft triste Altenheim, in das Paul seiner Frau Margot zuliebe zieht, kann nicht die letzte Station sein. Dessen ist sich der Protagonist sicher – und fasst den Entschluss, noch einmal am Berlin Marathon teilzunehmen. Damit wird der Alte zum Aufreger für die mutlosen und spießigen Pflegekräfte, deren Krönung die kindlich-selbstzweiflerische Betreuerin mit ihren Bastelstunden und Singkreisen ist. Doch Paul hat für das Dödel-Dasein wenig übrig: Er trainiert, geht an seine Grenzen - und rüttelt die originelle Bewohnertruppe aus ihrem Dornröschenschlaf wach. Dass man dem Ende nicht davonlaufen kann, muss schließlich auch ein ehemaliger Weltmeister erkennen. Hier zeigt sich Hallervordens schauspielerische Größe: Mal still und leise, mit überragender Mimik, mal in wütend-hilfloser Eskalation kämpft Paul so lange es geht gegen die Anerkennung der Endlichkeit.
Der Film kommt leider nicht ohne Klischees und Pathos aus, überzeugt aber durch einen grandiosen „Didi“ Hallervorden und viel Herz!

www.sein-letztes-rennen.de/

Tipp von Mareike Schröder
Ein Sommernachtstraum

Kultur-Tipp von Lena Lugert

Ein Sommernachtstraum

Thalia Theater

Lena Lugert meint irgendwie gut

Keine Angst vor Shakespeare braucht man bei der Inszenierung von Regisseur Stefan Pucher zu haben. Die wichtigsten Figurenkonstellationen liefert er via Video-Trailer auf monströser Leinwand in einer Mischung aus Shakespeare’schen Dialogen und Ghetto-Slang. Auch alle weiteren Koordinaten sind schnell bestimmt: Wer? (Liebende, Kobolde, Elfen, Laienschauspieler und ein Esel); Wo? (verwunschener Zauberwald); Was? (Liebesverwirrungen); Wie? (selbstverständlich mit halluzinogenem Liebeskraut). Dann aber geht´s rund – mit einem grandiosen Ensemble, Livemusik, Rocky Horror Picture Show, bildgewaltigen Videoprojektionen, Slapstick und Klamauk am Rande der Erträglichkeit und einem etwas überflüssigen, aber (Promifaktor!) doch ganz netten Gastauftritt von Rocko Schamoni und Heinz Strunk. Am Ende war´s nur ein Traum. Ein Glück.

www.thalia-theater.de/h/repertoire_33_de.php?play=728

Tipp von Lena Lugert
Apfelkuchen-Glück

Genuss-Tipp von Ines Bäcker

Apfelkuchen-Glück

Ines Bäcker meint keine Chance dem Herbst-Blues!

Unsere Obstbäumchen im Garten sind abgeerntet – eine gute Zeit, meiner Leidenschaft für selbstgebackenen Apfelkuchen zu frönen. Mein Lieblingsrezept ist kinderleicht und das Ergebnis einfach köstlich.

200 g weiche Butter
200 g Zucker
3 Eier
200 g Mehl
½ Päckchen Backpulver
1 Esslöffel Rum
in einer großen Schüssel zu einem Rührteig verarbeiten.
1 kg Äpfel (zu Beispiel Elstar oder Boskop)
schälen, in würfelgroße Stücke schneiden und unter den Rührteig heben.
Die Mischung in eine gefettete Springform füllen und mit Mandelblättchen bestreuen.
60 Minuten bei 150-160°C backen (Umluft)

Viel Spaß beim Nachbacken!

Tipp von Ines Bäcker
Kosmetik checken.

App-Tipp von Anja Jung

Kosmetik checken.

Anja Jung meint das ist eine nachhaltige App!

TOXFOX ist ein hilfreiches App vom BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland). Man scannt den EAN Code auf Kosmetik- und Körperpflegeprodukten und die App diagnostiziert sofort ob hormonell wirksame Stoffe enthalten sind, die gesundheitsschädlich wirken können. Sehr nützlich!

www.bund.net/themen_und_projekte/chemie/toxfox_der_kosmetikcheck

Tipp von Anja Jung
Harbour Front Literaturfestival

Plakatentwurf: Nadine Krauss-Weiler

Kultur-Tipp von Ines Bäcker

Harbour Front Literaturfestival

Ines Bäcker meint Lesespaß mit Hafenflair

Vom 12. bis 21. September 2013 wird der Hamburger Hafen bereits zum 5. Mal Treffpunkt von Autoren aus der ganzen Welt. Rund 80 Veranstaltungen werden in diesen Tagen angeboten – beispielsweise liest Ferdinand von Schirach (siehe unten: Tipp von Mareike Schröder) am 18. September in der Laeiszhalle aus seinem neuen Roman „Tabu“. Ich bin schon ganz gespannt!

www.harbour-front.org

Tipp von Ines Bäcker
Unten am Havn

© Unten am Havn

Kultur-Tipp von Mareike Schröder

Unten am Havn

Alter Englandterminal (Van-der-Smissen-Straße 4)

27.08. bis 06.09.2013
Mareike Schröder meint Kultur-Konglomerat

Die Füße wippen zu dänischen Elektro-Klängen. Ein Carlsberg in der Hand, umgeben von weltoffener Industriehafen-Atmosphäre und herzlich-fröhlichen Menschen schaue ich auf den havn. Hach dieses Kopenhagen! Aber nein, die typisk dansk atmosfære kann ich auch in der Heimat genießen. Dank des Festivals „Unten am Havn“ („havn“= dän. Hafen), bei dem Hamburg und Kopenhagen ihre gemeinsame Historie und ihre Freundschaft feiern – mit Ausstellungen, Performance, Film und Musik. Mein Wunsch: Mehr davon!

www.unten-am-havn.net

Tipp von Mareike Schröder
Local hero.

Genuss-Tipp von Anja Jung

Local hero.

Im Herzen der Schanze

Anja Jung meint das ist lecker!

Das Lokal 1 in der Kampstraße 27 ist nicht nur der super Geheimtipp für einen netten Lunch, auch abends isst man hier gut! "ProduktverliebteKüche" ist das Motto von Robert Wullkopf und Hagen Schäfer. Ihr Herz schlägt für heimische Produkte, ihr Ziel: regionale Produkte und Lebensmittel artgerecht und schonend zu verarbeiten. Ein riesen Highlight in der Schanze direkt neben dem Schlachthof. Guten Appetit.

www.lokal1.com

Tipp von Anja Jung
Konzert bei Sonnenaufgang

Musik-Tipp von Lena Lugert

Konzert bei Sonnenaufgang

Strandperle Övelgönne

21.08.2013
Lena Lugert meint Hamburg schläft nie

Mittwochmorgen, 6 Uhr. Mit Kaffee in der Hand stehe ich – nicht in der Küche, sondern am Elbstrand, gemeinsam mit 500 anderen, ebenso verschlafenen Menschen. Hier, jetzt, mit Containerschiffen und Hafenkränen im Rücken, stellt der Reggae-Musiker Patrice sein neues Album „The Rising of the Son“ vor: live, umsonst und unplugged. In Hamburg gibt es immer etwas zu erleben, man muss nur die Augen offen halten – oder sie mindestens zeitig aufschlagen. Mit „Sunshine“ im Ohr und Sonne im Gesicht kann der Tag kommen!

patrice.net

Tipp von Lena Lugert
Black Delight

Genuss-Tipp von Peter Wuttke

Black Delight

Hamburg, Eimbsbüttel

Peter Wuttke meint ausprobieren

Wer in Südeimsbüttel guten Kaffee sucht, geht am besten ins Black Delight, die kleine Kaffeerösterei auf der Sonnenseite zwischen Osterstraße und Fruchtallee. Für Kenner und Flaneure halten die netten Baristi viele Espresso-Varianten und sortenreine Kaffees bereit. Tageszeitungen für jene, die von Printnews nicht lassen möchten, gibt’s gratis. Und manchmal sorgt mein Klavierlehrer dafür, dass der Ort zur Bühne wird, wie kürzlich für Celine Cairo, eine junge Singer-Songwriterin aus Amsterdam.

www.blackdelight.de

Tipp von Peter Wuttke
Sardiniens Küsten-Paradies

Reise-Tipp von Mareike Schröder

Sardiniens Küsten-Paradies

Sardinien, Italien

Mareike Schröder meint gehört auf die Liste der "places to visit"

Berge und Meer – meine Lieblingskombination für einen gelungenen Urlaub. Die Königsklasse dessen findet sich auf Sardinien gleich mehrfach. Die Costa Paradiso, „paradiesische Küste“, hat ihren Namen mehr als verdient: Von orangeroten Granitfelsen umgebene Buchten, feine Sandstrände, das Meer mal smaragdgrün, mal türkisblau – und den allabendlichen Sonnenuntergang im Mittelmeer gibt’s gratis dazu. Es gibt es doch, das Paradies ...

Tipp von Mareike Schröder
Peer Gynt Flash mob

© shutterstock

Musik-Tipp von Anja Jung

Peer Gynt Flash mob

Kopenhagen

Anja Jung meint berührend

Es gibt Videos auf Youtube, die schaue ich immer wieder an. Dieses gehört dazu. Ich mag die Idee des Flash mobs, andere zu überraschen und damit Alltag und Routine zu unterbrechen. Hier, in der Kopenhagener Metro, ist es sehr gelungen, die eine perfekte Akustik für die Kopenhagener Symphoniker hatte.

www.youtube.com/watch?v=gww9_S4PNV0

Tipp von Anja Jung
Hospiz-Benefiz-Festival

Musik-Tipp von Ines Bäcker

Hospiz-Benefiz-Festival

Rendsburg

Ines Bäcker meint gleich in den Kalender eintragen!

Am 18. August gehen Arbeit und Freizeit für mich Hand in Hand, wenn auf dem Gelände des Hospitals zum Heiligen Geist in Rendsburg zum ersten Mal das Hospiz-Benefiz-Festival stattfindet – ein Musikevent für Jung und Alt. Ob vom Balkon geschmetterte Arien, ein Blues singender Abi Wallenstein oder eine Reise durch das Repertoire des SH Landestheaters: Für gute Stimmung und lecker Essen ist gesorgt.
Die Künstler spenden ihre Gage dem guten Zweck – der Überschuss der Veranstaltung kommt dem Hospiz Haus Porsefeld zugute. Ich freue mich auf einen bunten Tag und setze auf Sonnenschein. Auf geht’s nach Rendsburg!

www.facebook.com/pages/Hospiz-Benefiz-Festival-Rendsburg/525891420776312

Tipp von Ines Bäcker
Kaffeefarben

Design-Tipp von Peter Wuttke

Kaffeefarben

Peter Wuttke meint Augenschmaus

Grafiker und Drucker kennen das Pantone-Farbsystem seit jeher. Auch passionierte Kaffeetrinker können ihrem Lieblingsgetränk jeden Tag einen neuen Look geben. Mit Pantone-Kaffeebechern. Sie bringen Abwechslung in Küche, Wohnung oder Büro und verbinden Klarheit und Konzentration.
Nichts gegen George Clooneys Espresso-Offerten – aber über „echten Bohnenkaffee“ in Pantone-Bechern freut sich das Auge gleich mit.

Tipp von Peter Wuttke
Chilly Gonzales

© 2012-13 Alexandre Isard

Musik-Tipp von Lena Lugert

Chilly Gonzales

Lena Lugert meint Ohren aufsperren!

„I´m a musical genius“ sagt Chilly Gonzales über sich selbst. Bescheidenheit zählt nicht zu den Stärken des kanadischen Pianisten – dafür aber wahnsinnige Klavier-Arrangements: Jazz-Eigenkompositionen, Rap-Musik mit Symphonieorchester, Kollaborationen mit Helge Schneider und Daft Punkt. Und jetzt das: ein gediegenes Klassik-Album. Man harre dem, was als nächstes kommt – und lausche.

chillygonzales.com/

Tipp von Lena Lugert
Ferdinand von Schirach - Der Fall Collini

Buch-Tipp von Mareike Schröder

Ferdinand von Schirach - Der Fall Collini

Mareike Schröder meint große Krimi-Kunst

Ein junger Strafverteidiger und sein erster Fall: ein Mörder, der seine grausame Tat zugibt, aber weder verteidigt werden will noch eine Erklärung für das „Warum“ gibt.
Ergreifend und kurzweilig geschriebenes Lehrstück über die Vielschichtigkeit der deutschen Gerichtsbarkeit und ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte.

www.schirach.de/literatur/buecher/

Tipp von Mareike Schröder
Museum Kunst der Westküste

Ausstellungs-Tipp von Anja Jung

Museum Kunst der Westküste

Alkersum, Föhr

Anja Jung meint Inselhighlight!

Das Museum Kunst der Westküste ist ein wunderschöner Ort auf Föhr. Es sammelt, erforscht und vermittelt Kunst, die sich mit den Themen Meer und Küste auseinandersetzt. Gezeigt werden in diesem Tageslichtmuseum eine Sammlung historisch orientierter Gemälde und sehenswerte Wechselausstellungen gegenwärtiger Künstler.

www.mkdw.de/

Tipp von Anja Jung
Comer See mit George-Clooney-Faktor

© Hotel Royal Colombo in Loveno bei Menaggio am Comer See

Reise-Tipp von Ines Bäcker

Comer See mit George-Clooney-Faktor

Hotel Royal in Loveno bei Menaggio am Comer See

Ines Bäcker meint Italien ist immer eine Reise wert!

Dieses kleine, familiengeführte Hotel lebt von der Persönlichkeit und dem großen Herzen seiner Besitzer: Signore Colombo hat so manchen Tipp auf Italienisch, Englisch, Deutsch und Französisch für seine Gäste, Signora Colombo hält charmant die Fäden in der Hand und Sohn Emilio kocht – göttlich! Zum Cappuccino oder Apéro auf der Terrasse gibt‘s den traumhaften Blick auf den See gratis … was für ein Urlaubsgefühl!

www.royalcolombo.com

Tipp von Ines Bäcker